Fortbildung - Herbst 2026

Risky Play

Fortbildung - Herbst 2026

„Risky Play"  - Wie Kinder durch Wagnis wachsen 

Formen des wilden und gewagten Spiels


Die Risikopädagogik „Risky Play“ von Ellen Sandsetter aus Norwegen gibt es schon seit 20 Jahren.
Es geht darum, Grenzen zu überschreiten und Erfahrungen sammeln, die anders sind als die im sicheren
vorgegebenen Rahmen in der Kita möglich sind. Wilde Spiele bergen immer ein gewisses
Verletzungsrisiko. Eine Schramme am Knie, eine Beule an der Stirn, blaue Flecken und viele mehr.
Den Erwachsenen ist es aus ihrer Kindheit in Erinnerung.

Beim riskanten Spiel geht es in erster Linie um besondere Erfahrungsmöglichkeiten. Hierbei
erwerben die Kinder Kompetenzen, die für ihre Entwicklung wichtig sind, wie z.B. Mut haben, Angst
überwinden, Gewissheit das sie es können, Spaß und Freude an Bewegung, sowie neugierig auf
Neues sein.

Diese Risikokompetenz entsteht dadurch, dass schon Kleinkinder …
➢ sich mit echten Werkzeugen, wie Hammer, Säge, Nägel beschäftigen
➢ aus großer Höhe hinunterspringen, auf Bäume klettern
➢ schnelle Bewegungen wie Laufen, Radfahren oder Schlittenfahren ausführen, die immer eine
gewisse Sturz- bzw. Kollisionsrisiko beinhalten
➢ sich mit Elementen der Natur wie Feuer, Eis und Wasser auseinandersetzen, die immer eine
gewisse Verletzungsgefahr bergen
➢ Kämpfen, raufen oder mit Stöckern fechten

Selbst die Unfallkassen plädieren für mehr Risiko „Kindgerecht mit blauen Flecken“ 2010.
Beim gewagten Spiel geht es nicht um die Möglichkeit für Kleinkinder die Risiken zu minimieren,
sondern sie angemessen zu dosieren.

ANMELDUNG | Fortbildung | Herbst 2026

Anmeldung-Buchung | Risky Play| Herbst 2026 
Termin: Mo. 02. November 2026 | Dauer: 09:00 - 16:00 Uhr

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